Blackout offenbart Schwächen in Berlins Krisenvorsorge
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Zum Stromausfall im Stadtbereich Köpenick infolge eines Brandes an zwei Hochspannungsmasten erklären die Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf:
„Dass ein gezielter Anschlag auf unsere Infrastruktur ein ganzes Stadtgebiet über Stunden lahmlegt, ist alarmierend. Der Blackout offenbart Berlins unzureichende Krisenvorsorge und eine lückenhafte Sicherheitsarchitektur. Eine stabile Energieversorgung ist das Rückgrat einer funktionierenden Stadt. Es darf nicht sein, dass ein abgebranntes Kabel die Versorgung hunderttausender Menschen gefährdet. Wir danken Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und allen Fachkräften der Stromversorgung, die seit heute morgen unter Hochdruck daran arbeiten, dass die betroffenen Haushalte, Einrichtungen und Unternehmen schnell wieder Strom haben.
Solch anfällige Stellen der Infrastruktur werden ohne ausreichende Absicherung zu leichten Angriffszielen. Ein großflächiger Blackout kann schnell weitere Schäden nach sich ziehen. Jetzt gilt es, die Hintergründe der Tat schnellstmöglich aufzuklären – und das gesamte Stromnetz auf seine Schwachstellen zu überprüfen. Berlin muss sich besser vor Blackout-Situationen wie dieser schützen.“

