Schulen schützen heißt Demokratie schützen
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Zur Forderung eines breiten Bündnisses aus GEW, Eltern- und Schülervertretungen, der AfD an Berliner Schulen keine Bühne zu geben, erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„Die rechte Szene wird immer jünger und gewaltbereiter. Das trifft Berliner Schulen besonders hart. Umso wichtiger ist es, dass Schule ein Schutzraum bleibt, in dem junge Menschen ohne Angst lernen können. Wenn Herkunft, Familie oder Identität politisch abgewertet werden, betrifft das konkrete Schüler*innen im Klassenzimmer.
Rechtsextreme wie die AfD haben an Schulen nichts verloren. Für die kritische Auseinandersetzung mit rechtsextremen Ideologien braucht es nicht die Anwesenheit einer rechtsextremen Partei. Das gefährdet den Schulfrieden und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen.
Unsere Demokratie ist wehrhaft. Politische Bildung bedeutet nicht, jede Position gleichzustellen, sondern die Würde des Menschen und die Grundrechte klar zu verteidigen. Deshalb ist es richtig, dass Schulen eigenständig entscheiden können, ob sie der AfD eine Bühne bieten.“
