Weltwassertag: Berlin muss Schwammstadt werden!
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Anlässlich der Übergabe eines Forderungskatalogs des Wassernetz Berlin und zum Weltwassertag am 22. März erklären June Tomiak, Sprecherin für Wildtier- und Gewässerschutz und Benedikt Lux, umweltpolitscher Sprecher:
„Berlin steuert auf eine Wasserkrise zu. Die Grundwasserstände sind bereits heute alarmierend niedrig, unsere Trinkwasserversorgung hängt von Brandenburg ab. Der Kipppunkt für eine ausreichende Wasserversorgung rückt näher. Umso wichtiger ist das Engagement des Wassernetz Berlin – Danke für eure Arbeit!
Berlin muss jetzt zur Schwammstadt werden – Wasser speichern statt verlieren. Dafür braucht es mehr Stadtgrün, mehr Bäume und weniger Versiegelung durch Asphalt und Beton.
Umso unverständlicher ist es, dass der Senat die Mittel für die Pflege von Seen und Kleingewässern kürzt. Diese halten das Wasser in der Stadt, sind Erholungsorte für die Berlinerinnen und Berliner und zugleich Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Wir fordern den Senat auf, die Kürzungen zurückzunehmen und endlich tragfähige Lösungen vorzulegen, um Berlins Gewässer zu schützen, zu pflegen und aufzuwerten.“

