Jüdisches Krankenhaus muss im Insolvenzverfahren unterstützt werden
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Anlässlich des Insolvenzverfahrens des Jüdischen Krankenhauses Berlin erklärt Silke Gebel, Sprecherin für Pflege und Haushaltspolitik:
„Wir bedauern, dass das Jüdische Krankenhaus in ein Insolvenzverfahren geraten ist. Zugleich begrüßen wir, dass dieses Verfahren Zeit schafft, um tragfähige und zukunftssichere Perspektiven für das einzige jüdische Krankenhaus in Berlin zu entwickeln.
Wir erwarten, dass die Senatsverwaltung das Haus aktiv unterstützt und – wie sie uns bereits zugesichert hat – alle Optionen prüft, einschließlich einer Überführung in öffentliche Trägerschaft, um die Versorgungssicherheit sowie die Rechte der Beschäftigten und Patient*innen zu gewährleisten. Dabei muss auch sichergestellt werden, dass das Haus finanziell stabil aufgestellt ist, um eine dauerhaft sichere Versorgung zu ermöglichen.
Die besondere Geschichte und Identität des Jüdischen Krankenhauses müssen dabei unbedingt geschützt und bewahrt bleiben.“
