Bund zieht Bremse bei A100 – Auch CDU sollte jetzt Vernunft walten lassen
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Zur Herabstufung der Priorität für die A100-Verlängerung durch den Bund kommentiert Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„Jetzt ist klar: Der Bund stellt für den 17. Bauabschnitt der A100 keine Gelder zur Verfügung. Kai Wegner ist nun in der Pflicht seine Beton-Träume zu begraben und das Chaos, das er angerichtet hat, zu beheben. Dazu gehört als erstes, dass vor Ort eine langfristige Verkehrslösung geschaffen wird. Der neuen Autobahnabschnitt muss gesperrt werden, bis die erste Hälfte der Elsenbrücke fertiggestellt ist. Denn weder Spurreduktionen noch neue Ampelschaltungen haben Entlastung gebracht. Die CDU muss dafür sorgen, dass auch der Busverkehr endlich wieder stabil läuft, Menschen zu Fuß und auf dem Rad sicher die Straßen überqueren können und das Verkehrschaos beendet wird.
Und vor allem muss die CDU endlich langfristig denken und Vernunft walten lassen. Das heißt: Wer 16 sagt, muss auch Schluss sagen. Der 17. Bauabschnitt muss ein für alle Mal ad acta gelegt und vom Bundesverkehrswegeplan abgemeldet werden. Statt Millionen in eine Betonschneise zu versenken, die vermutlich nicht kommen wird, sollte sich die CDU endlich um ein funktionierendes Verkehrssystem kümmern.“
