Wegners Ausweichen beim Böllerverbot gefährdet die Stadt
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Zur Forderung des Landesbranddirektors für ein Feuerwerkverkaufsverbot der Kategorie F2 kommentiert Vasili Franco, Sprecher für Innenpolitik:
„Seit Kai Wegner nach den Silvesterkrawallen 2023 ins Amt gewählt wurde, hat er sich vor einem Bekenntnis zum Böllerverbot weggeduckt. Bis heute lehnt die CDU ein Verkaufsverbot ab und lässt damit nicht nur die Innensenatorin, sondern auch die Menschen und Tiere in Berlin im Stich. In keiner Nacht stehen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Krankenhauspersonal so unter Druck wie in der Silvesternacht. Es ist ein Armutszeugnis, dass der alljährliche Ausnahmezustand zu Silvester in Berlin einfach hingenommen wird. Statt sich zurückzulehnen, müsste der Regierende Druck über die Ministerpräsidentenkonferenz machen. Alle Fachleute sind sich einig: Es muss sich im Umgang mit der Böllerei grundlegend etwas ändern, damit das Versprechen eines friedlichen Silvesters nicht zur Farce wird. Berlin sollte alle möglichen und notwendigen Schritte unternehmen, um Mensch, Tier und Umwelt genauso wie die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor dem Böllerwahnsinn zu schützen. Wegners Sicherheitsversprechen ist nicht ernst zu nehmen, solange er sich gegen ein böllerfreies Silvester positioniert.“
