Sozialticket-Erhöhung treibt soziale Spaltung voran
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Der Senat hat heute beschlossen, das Sozialticket (Berlin-Ticket S) auf 27,50 Euro im Monat zu verteuern. Die Grüne Fraktion unterstützt den Antrag der Linksfraktion zur Rettung des Sozialtickets in der nächsten Plenarsitzung. Dazu erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„Mit der erneuten Erhöhung des Sozialtickets treibt Wegners Senat die Schere zwischen Arm und Reich in Berlin weiter auseinander. Während viele Menschen mit steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten kämpfen, werden sie zusätzlich bei der Mobilität belastet.
Diese Politik ist eine Umverteilung von unten nach oben. Während Anwohnerparken nur 10,20 Euro im Jahr kostet, verlangt Schwarz-Rot für das Sozialticket nun 27,50 Euro im Monat. Das zeigt die soziale Schieflage überdeutlich.
Ein bezahlbares ÖPNV-Ticket ist Grundlage für Mobilität, Chancengleichheit und Teilhabe. Wer dieses Ticket immer wieder verteuert, verschärft soziale Ungleichheit und gefährdet den sozialen Frieden in unserer Stadt.“
