Die Verteuerung des Sozialtickes ist unsozial und kurzsichtig
Foto: PTRCWRNR/Unplash
Zu der angekündigten Verteuerung des Sozialtickets auf 27,50 Euro kommentieren Werner Graf, Fraktionsvorsitzender und Oda Hassepaß, verkehrspolitische Sprecherin:
Werner Graf:
„Diese Verteuerung trifft Menschen, die ohnehin jeden Cent umdrehen müssen. CDU und SPD verschärfen soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen. Ein Sozialticket, das fast ein Drittel teurer wird, bedeutet für viele: weniger Mobilität, weniger Chancen, weniger Teilhabe. Gerade in einer Stadt mit steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten ist das ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die Unterstützung brauchen.“
Oda Hassepaß:
„CDU und SPD machen Politik gegen die Schwächsten. Mobilität ist ein Grundrecht, kein Luxus. Ein Sozialticket muss bezahlbar sein und bundesweit gelten – dafür kämpfen wir Grüne seit Jahren. Die krasse Preiserhöhung von 19 EUR auf 27,50 EUR zeigt, wie wenig CDU und SPD die Lage von Menschen mit wenig Geld verstehen. Diese Preiserhöhung ist kurzsichtig, unsozial und verantwortungslos: Der Finanzsenator spart kaum etwas, doch die Gesellschaft zahlt einen hohen Preis.“

