Molkenmarkt darf nicht zum Luxusquartier werden
Foto: Vincent Villwock/Grüne Fraktion Berlin
Der Senat hat heute das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs für die Bebauung des Areals am Molkenmarkt für den Block B1 in Berlins historischer Mitte vorgestellt. Dazu sagt Julian Schwarze, Sprecher für Stadtentwicklung:
„Die Entwürfe zeigen, in welche Richtung der Molkemarkt entwickelt werden soll. Durch die sehr engen Vorgaben für die Gestaltung sehen wir jetzt Entwürfe, die sich viel mehr an alten Bildern orientieren, anstatt sich mit mutigen Ansätzen den Herausforderungen der Stadt von morgen zu stellen. Damit bestätigen sich frühere Befürchtungen. Die Baukosten der Siegerentwürfe liegen deutlich über den gemachten Vorgaben. Die Folge darf jetzt nicht sein, dass der versprochene und vereinbarte soziale und bezahlbare Wohnraum wegfällt oder reduziert wird. Der Molkenmarkt darf kein teures Luxusquartier werden. Auch das Ziel eines Kulturquartiers darf in der weiteren Entwicklung nicht auf der Strecke bleiben.“
